Design Thinking ist die Basis von Life Design

Life Design basiert auf dem Design-Thinking-Konzept aus Palo Alto in Kalifornien. Seine Vordenker referenzieren unter anderem auf die Bauhaus-Bewegung aus dem 20. Jahrhundert.

Viele sehr erfolgreiche Firmen (unter anderem Apple und SAP) und Top-Manager (beispielsweise Hasso Plattner) haben eine Erfolgsstory, die eng mit Design Thinking verknüpft ist. Es verbindet Empathie, Teamwork und Ko-Kreation. Mit Design Thinking kommt man sehr schnell zu vielen und ungewöhnlichen Ideen. Diese werden dann in einem sich wiederholenden Verfahren ausprobiert und optimiert (“Iteration”). Die Design-Thinking- und Life-Design-Teams sind viel produktiver und schneller als Menschen in Einzelarbeit. Ich sehe Life Design daher auch als ein Pioniertool zur Beantwortung der Fragen rund um die “Zukunft der Arbeit”.

Design Thinker und Life Designer arbeiten möglichst viel haptisch und visuell. Damit werden beide Hirnhälften angesprochen und der Lerneffekt so wirksam verstärkt. Wir versuchen daher auch bei unserem Workshop jeden Schritt visuell festzuhalten oder sogar zum Anfassen zu gestalten.

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Design Thinking ist eine einzigartige Problemlösungsstrategie

Ganz im Gegensatz zu vielen anderen Innovationsmethoden ist Design Thinking keine Methode im klassischen Sinn – Design Thinking ist ein fundamentaler Ansatz, der zum Lösen von komplexen Problemen und zum Entwickeln von neuen Ideen führt. Damit ist es also mehr als eine Innovationsmethode – “Problemlösung muss in diesem Zusammenhang auch nicht zwangsweise immer einen Innovationskontext haben”.

Design Thinking basiert auf der Annahme, dass Probleme effizienter gelöst werden können, wenn Menschen unterschiedlicher Disziplinen und Teams in einem die Kreativität fördernden Raum zusammenarbeiten, gemeinsam eine Fragestellung entwickeln, die Bedürfnisse und Motivationen von Kunden exakt kennen und dann Konzepte entwerfen, die mehrfach geprüft und iterativ geändert werden (Pivoting).

Design Thinking ist immer multidisziplinär! Der führende Ansatz ist hier die ausschließlich multidisziplinäre Arbeit mit Personen aus mindestens 3 bis 5 Disziplinen, Abteilungen oder Teams. Wenn also nur Menschen aus einem Team Design Thinking nutzen, handelt es nicht um Design Thinking im ursprünglichen Sinne.

Um neue Dinge zu erschaffen und Probleme zu lösen, die unser Kunde hat, aber noch nicht erkannt hat, ist es unwesentlich zu welcher Hierarchiestufe ein Mitarbeiter gehört oder zu welcher Abteilung. Maximale Diversität ist der Schlüssel zum Innovationserfolg.

MACHEN!

Ganz generell kann man auch sagen: “Act first, think later”. Early Prototyping und Testing heißt auch ganz hart betriebswirtschaftlich – wir wollen Fehler gerne schnell und früh machen. So sparen wir bares Geld und lernen frühzeitig großartige Dinge.

Dem Prototyping und Testing entspricht auch, dass Kunstwerke der Renaissance immer wieder während ihrer Entstehung verändert und übermalt wurden. Ebenfalls damals schon erprobt: inspirierende Räume und multidisziplinäre Arbeit. Beides findet sich zum Beispiel in der Kunstschule von Andrea del Verrocchio. Künstler unterschiedlichster Disziplinen haben damals in großen inspirierenden Räumen gemeinsam interaktiv gearbeitet – sie haben immer sofort gemacht und ihre Ideen in die Tat umgesetzt.